Thesen und studentische Arbeiten
Einführung
Das Fachgebiet Produktsicherheit und Qualität bietet eine Vielzahl an interessanten Themen für wissenschaftliche Arbeiten an. Je nach Arbeitsaufwand betrifft dies das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" im Bachelor Sicherheitstechnik (PO17), die Bachelorthesis (Sicherheitstechnik und Maschinenbau), eine Studienarbeit (Master Sicherheitstechnik und Qualitätsingenieurwesen), das Ingenieurprojekt (Bachelor Maschinenbau) sowie die Masterthesis (Sicherheitstechnik, Qualitätsingenieurwesen und Maschinenbau). Bitte bewerben Sie sich ausschließlich über unser Bewerbungsformular.
Seitenüberblick
Auf dieser Seite werden zunächst wichtige Hinweise zu häufig gestellten Fragen gegeben. Anschließend werden die einzelnen Forschungsbereiche (z.B. Fehlermanagement) vorgestellt, und nachfolgend die ausgeschriebenen Arbeiten zu dem jeweiligen Forschungsbereich aufgeführt. Am Ende der Seite finden Sie das Bewerbungsformular, über das Sie Ihr Interesse an einer Arbeit bekunden können.
Wichtige Hinweise - FAQs
Ausschließlich über das Bewerbungsformular. Sie erhalten sofort eine Bestätigungsmail für Ihre Bewerbung und dann eine Rückmeldung via Mail innerhalb einer Woche.
Sie erhalten eine Einladungsmail für ein Erstgespräch (Kick-Off-Gespräch) (Vorort am Fachgebiet oder per Zoom) mit der*dem möglichen Betreuer*in.
Nach einer kurzen gemeinsamen Vorstellungsrunde, werden Ziele, Rahmenbedingungen und ein grober Zeitplan für die mögliche wissenschaftliche Arbeit gemeinsam besprochen. Hinweis: Bitte bereiten Sie sich darauf mit spezifischen Fragen zu Ihrem Thema vor.
Nein. Um Ihnen eine passende Arbeit anbieten zu können, verwenden Sie bitte das Bewerbungsformular.
Forschungsbereich: Fehlermanagement

Verbessern Sie den Umgang mit Fehlern. Ob im Bereich Reklamation/Beschwerde, bezüglich der Fehlerkultur, konkrete Vorgehensweisen, modellbasierte Problemlösung, Algorithmen, etc. Branchenübergreifend widmen sich die hier gelisteten Aufgabenstellungen dem Thema Fehler aus verschiedenen Richtungen.
Aktuelle Abschlussarbeiten im Forschungsbereich: Fehlermanagement
Problemstellung:
In der Fehleranalyse mangelt es häufig an belastbaren Daten. Diese Daten können aus Fehlerdatenbanken gewonnen werden. Für eine statistische Auswertung werden jedoch große Datenmengen benötigt, dessen manuelle Sammlung zeitintensiv ist. Mit Hilfe von NLP können diese Daten automatisiert kategorisiert und gesammelt werden.
Ihre Aufgaben:
- Einarbeitung NLP
- Identifizierung von Fehlerdatenbanken
- Defintion von Sondierungskategorien zur Fehleranalyse
- Recherche vorhandener NLP Modelle
- Anpassung vorhandener NLP Modelle zur Kategorisierung von Informationen aus Fehlerdatenbanken
Ihr Profil:
- Bachelor- oder Masterstudium in der Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik
- Interesse am Programmieren, Vorkenntnisse wünschenswert
- Fähigkeit zur selbstständigen Einarbeitung in Softwareanwendungen
- hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigeninitiative
Problemstellung:
Der CARLA Simulator wurde entwickelt, um die Entwicklung und Validierung von autonomen Fahrsystemen zu unterstützen. Seit 2022 wird die Szenarioanalyse in der Sicherheitsbewertung von Straßenfahrzeugen normativ gefordert. Neue szenario-basierte Methoden müssen jedoch ebenfalls validiert werden. Dies kann u.a. durch Simulationen in CARLA geschehen.
Ihre Aufgaben:
- Literaturanalyse Szenariotechnik
- Einarbeitung in die ISO 21448
- Selbstständiges Arbeiten mit dem CARLA Simulator
- Reproduktion von realen Fehlern bzw. Unfällen in der Simulation
- Entwicklung eines Verfahrens zur Überführung von Informationen aus Verkehrsunfalldatenbanken in ein Szenario, das in CARLA simuliert werden kann
Ihr Profil:
- Bachelor- oder Masterstudium in der Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik
- Interesse am modellbasierten Systemingenieurwesen (MBSE)
- Interesse an Simulationen
- Fähigkeit zur selbstständigen Einarbeitung in Softwareanwendungen
- Selbstständigkeit und Eigeninitiative
Forschungsbereich: Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

Die Klimakrise, steigende Energiepreise und ein immer stärker werdender Wettbewerb auf dem internationalen Markt stellen Politik und Unternehmen vor neue Herausforderungen. Nachhaltigkeit und das Ziel einer allumfassenden Kreislaufwirtschaft sind zwei vielversprechende Lösungen, um die aktuellen Herausforderungen zu lösen und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben. Im Rahmen dieses Spannungsfeldes bieten wir verschiedene Thesen an, immer mit dem Ziel, innovative Lösungen und Ansätze für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.
Aktuelle Abschlussarbeiten im Forschungsbereich: Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft
Problemstellung:
Das Unternehmen SPAX International GmbH & Co. KG, Hersteller von Schrauben mit Sitz in Ennepetal, möchte in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet ein*e Student*in betreuen, welche*r mit der Treibhausgasbilanzierung des Unternehmens betraut wird. Sollten Sie Interesse haben, werden Sie dabei sowohl seitens des Unternehmens als auch seitens PSQ jeweils von einem Mitarbeiter fachlich unterstützt. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf der Bilanzierung der Emissionen aus der Wertschöpfungskette, den Scope 3 Emissionen, liegen.
Ihre Aufgaben:
- Recherche zu gesetzlichen Randbedingungen und geltenden Richtlinien
- Analyse bestehender Datenerfassungs- und Berichtsaktivitäten im Unternehmen mit Bezug zur Nachhaltigkeit
- Definition der zu berichtenden Aktivitäten (z.B. auf Basis einer Wesentlichkeitsanalyse)
- Datenerfassung, -aufbereitung, -dokumentation und -visualisierung
- Reflektion über den Prozess und Erarbeitung von Vorschlägen zur Prozessverbesserung
Profil:
- Masterstudium Maschinenbau oder Sicherheitstechnik
- Gewissenhaftigkeit und methodisches Vorgehen
- Professionelles Auftreten
- Idealerweise Vorkenntnisse auf dem Gebiet unternehmerische und/oder Produkt-Treibhausgasbilanzierung (LCA, EPD, GHG Protocol)
- Interesse am Themengebiet Nachhaltigkeit, insbesondere Treibhausgasemissionen und -bilanzierung
Forschungsbereich: Gamification

Gamification beschreibt die Verwendung von Videospiel-Elementen in verschiedenen Zusammenhängen zur Motivations- und Verhaltensbeeinflussung von Menschen. Für diese moderne Disziplin aus der Psychologie gibt es im Ingenieurwesen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Diese bestehen in der Optimierung von Arbeitsplatzbedingungen, Prozess- und Produktionsumgebungen oder der Entwicklung von innovativen Produktfeatures. Gefolgt wird einem strukturierten Prozess, bestehend aus einem Motivations-Profiling, einer Videospiel-Mechanik-Auswahl, einer Game-Simulation und dem finalen Design. Abschlussarbeiten am PSQ / IPI können sich mit der Anwendung dieses Prozesses zur Entwicklung von Gamification-Strategien (z.B. für konkrete Problemstellungen in Unternehmen) oder mit der Forschung an der Verbesserung dieses Prozesses beschäftigen.
Aktuelle Abschlussarbeiten im Forschungsbereich: Gamification
Forschungsbereich: Konstruktion und Produktentwicklung

Die Entwicklung sicherheitsgerechter und nachhaltiger Produkte in kurzen aber agilen Arbeits-Sprints stellt Ingenieur*innen im Arbeitsalltag vor komplexe Herausforderungen. Vom Requirements Engineering über das Erstellen erster Design- und Funktionskonzepte bis hin zur iterativen EVerprobung virtueller und physischer Prototypen ist der Entwicklungsprozess von der Ideenfindung bis hin zum herstellbaren Produkt gleichzeitig so vielfältig wie auch spannend. Das PSQ unterstützt daher Partner*innen aus Industrie und Forschung im B2B- als auch im B2C-Bereich bei der aktiven Produktentwicklung, der technischen Konstruktion sowie dem Systems Engineering.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in realen Industrieprojekten zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten des Entwicklungsprozesses einzusteigen um diesen aktiv mit zu gestalten. In unseren Forschungsprojekten zu den Themen Internet of Things, Gestaltung mit natürlichen Materialien und Model Based Systems Engineering können Sie darüber hinaus einen eigenen Beitrag für die Entwicklung nachhaltiger Konzeptlösungen für die industrielle Zukunft leisten.
Wir suchen Studierende im Bachelor- oder Masterstudium des Maschinenbaus, Qualitätsingenieurwesens oder der Sicherheitstechnik, die wissbegierig sind, analytisch Denken und Spaß am Forschen haben.
Aktuelle Abschlussarbeiten im Forschungsbereich: Konstruktion und Produktentwicklung
Problemstellung:
Kollaborative Roboter (Cobots) revolutionieren moderne Produktionsprozesse, indem sie in direktem Kontakt mit dem Menschen arbeiten. Ihr Hauptvorteil liegt in ihrer hohen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Die optimale Integration dieser Roboter in bestehende Prozesse stellt jedoch eine Herausforderung dar. Um die Eignung von Cobots für den Einsatz in Produktionsprozessen abzuschätzen, ist es notwendig, ausschlaggebende Prozessmerkmale zu identifizieren. Darüber hinaus sind der Aufwand für die erstmalige Implementierung in den Produktionsprozess sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteile für die Mitarbeiter*innen zu berücksichtigen.
Ihre Aufgaben:
- Analysieren Sie bestehende Cobot-Lösungen und deren Anwendungsbereiche.
- Leiten Sie kritische Prozessmerkmale für den Einsatz von Cobots ab, die bestimmen, ob der Einsatz eines Cobots für einen Prozessschritt sinnvoll ist.
- Untersuchen Sie einen exemplarischen Produktionsprozess im Hinblick auf seine Eignung für den Einsatz eines Cobots.
- Programmieren Sie selbst einen Cobot für einen geeigneten Prozessschritt.
Profil:
- Studium Maschinenbau, Qualitätsingenieurwesen
- Interesse an Robotik, Automatisierung und Produktionsprozessen
- Analytische und strukturierte Arbeitsweise
- Motivation zur experimentellen Arbeit
Forschungsbereich: Methoden

Hier finden Sie Aufgabenstellungen, die sich der Entwicklung innovativer Vorgehensweisen der Problemlösung widmen. Kombination von Methoden, Methodenvergleiche und Herleiten neuer Ansätze, Validieren von innovativen Methodiken, etc.
Aktuelle Abschlussarbeiten im Forschungsbereich: Methoden
Problemstellung:
Zerstörungsfreie Prüfverfahren (ZfP) werden eingesetzt, um Werkstoffe, Bauteile und Anlagen auf Fehler oder Abnutzung zu untersuchen, ohne deren Funktion zu beeinträchtigen. Weltweit existieren zahlreiche Verfahren mit unterschiedlichen Einsatzbereichen, Normen und technologischen Grundlagen. Derzeit fehlt jedoch eine systematische, vergleichende Übersicht dieser Methoden. Eine solche Zusammenstellung ist notwendig, um Verfahren gezielt auswählen, vergleichen und normgerecht anwenden zu können - insbesondere im globalen Kontext technischer Entwicklung und Qualitätssicherung.
Ihre Aufgaben:
- Sichtung nationaler und internationaler Normen und Fachquellen
- Ermittlung und Sammlung weltweit genutzter ZfP-Verfahren
- Analyse und Vergleich der Verfahren anhand definierter Merkmale
- Strukturierung und Klassifikation der Verfahren
- Erstellung einer übersichtlichen Gesamtdarstellung
Ihr Profil:
- Studium Maschinenbau, Werkstofftechnik oder Qualitätsingenieurwesen
- Interesse an Normung, Prüfverfahren und internationaler Technikregulierung
- Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
- Freude an Recherche und systematischer Analyse
Problemstellung:
KMUs setzen vermehrt auf externe Weiterbildungsanbieter, um ihre Mitarbeiter zu qualifizieren. Doch die Evaluation dieser Maßnahmen gestaltet sich problematisch, da geeignete Werkzeuge fehlen, die die spezifischen Anforderungen externer Anbieter berücksichtigen, welches zu unzureichenden Bewertungen und Optimierung der Programme führt. Die vorliegende Arbeit adressiert diese Herausforderung, indem sie sich auf die Entwicklung von Evaluationsinstrumenten für externe Anbieter konzentriert. Ziel ist es, Werkzeuge zu gestalten, die es den Anbietern ermöglichen, die unmittelbaren Reaktionen und Erfolge der Teilnehmer zu messen und die langfristigen Auswirkungen für KMUs zu messen.
Ihre Aufgaben:
- Recherche von von diversen Prozessen von Weiterbildungsanbietern und deren Evaluationsmethoden
- Identifizierung der Anforderungen von Weiterbildungsanbietern
- Entwicklung von Werkzeugen zur Evaluation nach Kirkpatrick im Rahmen der digitalen Weiterbildung
- Darstellung eines Weiterbildungsprozesses unter Nutzung der entwickelten Werkzeuge
Ihr Profil:
- Bachelor- oder Masterstudium im Fach Sicherheitstechnik, Qualitätsingenieurwesen oder Maschinenbau
- systematische und methodische Arbeits- und Denkweise
Problemstellung:
In Zeiten zunehmender Digitalisierung stehen Unternehmen vor der Aufgabe, sich den Veränderungen anzupassen. Oftmals fehlt es an erforderlichen Erfahrungen und Kompetenzen, um diesen Wandel erfolgreich zu meistern. Innerhalb eines Unternehmensnetzwerk kann durch gezielte Zuweisung von Mitarbeitern, die diese Erfahrungen und Kompetenzen tragen, diese Herausforderung bewältigt werden.
Es soll eine Strategie zur gezielten Allokation von Mitarbeitern als Ressource innerhalb eines Unternehmensnetzwerkes im Rahmen der digitalen Transformation entwickelt werden. Ziel ist es, bestehende Fähigkeiten im Netzwerk zu lokalisieren, diese optimal zu nutzen und die Synergien zu schaffen.
Ihre Aufgaben:
- Definition von digitalen Transformationskompetenzen und die Lokalisierung dieser in KMUs
- Recherche von Methoden der Allokation von Mitarbeitern innerhalb eines Unternehmens
- Entwicklung einer Strategie zur Nutzung von Kompetenzen zur digitalen Transformation innerhalb eines Unternehmensnetzwerkes
- Ausarbeitung von entstehenden Synergien
Ihr Profil:
- Interesse Kompetenzforschung und Digitalisierung
- Masterstudium: Qualitätsingenieurwesen, Maschinenbau, Sicherheitstechnik, o.ä.
- Stärke in der Analyse von Methoden und der Konzeptentwicklung
- systematische und methodische Arbeits- und Denkweise
Problemstellung:
Die rasante Digitalisierung und technologische Veränderungen erfordern von Unternehmen ein besseres Verständnis ihrer eigenen Stärken und Schwächen in diesem Bereich. Selbst in der Automobilindustrie bleiben viele Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) zurück, wenn es darum geht, digitale und technologische Kompetenzen gezielt zu identifizieren und auszubauen. Daher soll eine Methode zur Lokalisierung und Messung solcher Kompetenzen von Beschäftigten in KMUs der Automobilindustrie entwickelt werden. Durch eine umfassende Betrachtung der Kompetenzen der Beschäftigten soll die Methode dazu dienen, genauere Einblicke in die vorhandenen Ressourcen und Potenziale zu gewinnen.
Ihre Aufgaben:
- Definition digitaler und technologischer Kompetenzen in KMUS der Automobilindustrie
- Vergleich von verschiedenen Methoden der Kompetenzmessung und deren Gütekriterien
- Entwicklung einer systematischen Methode der Kompetenzerfassung in KMUs der Automobilindustrie
Ihr Profil:
- Interesse Kompetenzforschung und Digitalisierung
- Bachelor- oder Masterstudium: Qualitätsingenieurwesen, Maschinenbau, Sicherheitstechnik, o.ä.
- systematische und methodische Arbeits- und Denkweise
Forschungsbereich: Wahrgenommene Sicherheit

Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt in der Produktentwicklung. Dabei lassen sich zwei Dimensionen der Sicherheit unterscheiden. Objektive Sicherheit und subjektive Sicherheit. Die objektive Sicherheit ist dabei die bekanntere Dimension. Sie wird üblicherweise durch die Verknüpfung von Eintrittswahrscheinlichkeit und Folgen eines Ereignisses beschrieben, ist messbar und kann in Versuchen ermittelt werden. Die subjektive Sicherheit hingegen hängt von der individuellen Wahrnehmung des Einzelnen ab und kann bisher nicht allgemeingültig beschrieben werden. „Fühlen Sie sich sicher?“ - ist wahrscheinlich die wichtigste Frage im Bereich der wahrgenommenen Sicherheit. Da Sicherheit ein menschliches Grundbedürfnis ist, beeinflusst das Sicherheitsempfinden alle Entscheidungen, die wir treffen, auch Kaufentscheidungen. Folglich ist es für die Produktentwicklung unerlässlich, die wahrgenommene Sicherheit als Bestandteil des nutzerzentrierten Designs in Zukunft zu berücksichtigen. Doch wie genau kann die wahrgenommene Sicherheit gemessen werden? Welchen Einfluss hat das Produktdesign auf sie? Die Herausforderung besteht darin, diese Zusammenhänge zu erforschen und nutzbar zu machen.
Aktuelle Abschlussarbeiten im Forschungsbereich: Wahrgenommene Sicherheit
Problemstellung:
Nutzerzentrierte Produktgestaltung ist schon seit langem nicht mehr neu. Es wurde erkannt, dass die Interessen des Kunden einen zunehmenden Einfluss auf das Produkt haben. Darüber hinaus werden inzwischen auch psychologische Aspekte bei der Produktgestaltung berücksichtigt. Insbesondere die wahrgenommene Sicherheit spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Ziel ist es, festzustellen, wie sicher sich Menschen bei der Benutzung eines bestimmten Produkts / in bestimmten Situationen fühlen und das Design entsprechend anzupassen. Dazu muss jedoch zunächst ein IST-Zustand der Gefühle bewertet werden. Da es bisher keine Messmethoden für die wahrgenommene Sicherheit gibt, soll in dieser Arbeit ein
möglicher Ansatz entwickelt und getestet werden.
Ihre Aufgaben:
- Entwickeln Sie ein Schema, um die wahrgenommene Sicherheit von Produkten/ Situationen bewerten zu können
- Testen Sie Ihr Bewertungsschema an einem praktischen Beispiel
- Analysieren Sie bestehende Methoden
- Verknüpfen Sie vorhandene Methoden mit den Anforderungen aus der wahrgenommenen Sicherheit
Ihr Profil:
- Bachelor- oder Masterstudium: Maschinenbau oder Sicherheitstechnik
- Interesse an der Verknüpfung von ingenieurmäßigen und psychologischen Themen
- Stärke in der Entwicklung einer Methode und Spaß daran, diese beispielhaft zu testen
Problemstellung:
Die Wahrnehmung der Nutzer spielt bei der Produktentwicklung eine entscheidende Rolle. Zunehmend werden auch psychologische Aspekte berücksichtigt. Besonders wichtig ist dabei die Frage nach dem Sicherheitsempfinden. Bislang wurde die wahrgenommene Sicherheit nur oberflächlich untersucht. Um hierauf in der Produktgestaltung konkret Einfluss nehmen zu können, müssen die Einflüsse auf die wahrgenommene Sicherheit im Rahmen eines Modells ermittelt werden.
Ihre Aufgaben:
- Analysieren Sie, welche Perspektiven es bei der wahrgenommenen Sicherheit gibt
- Verknüpfen Sie die verschiedenen Perspektiven und ermitteln Sie die Zusammenhänge
- Entwickeln Sie ein Modell, das die wahrgenommene Sicherheit beschreibt unter Berücksichtigung der zuvor ermittelten Perspektiven
- Verifizieren Sie das Modell an einem Beispiel
Ihr Profil:
- Bachelor- oder Masterstudium: Maschinenbau oder Sicherheitstechnik
- Stärke in der methodischen Entwicklung eines Modelles und Spaß daran, dieses beispielhaft zu testen
- Interesse und Freude am wissenschaftlichen Arbeiten (insbesondere Literaturarbeit)
Problemstellung:
Es gibt viele Methoden, um zu bewerten, wie sicher ein Produkt ist. Es können Tests durchgeführt oder Checklisten abgearbeitet werden. Die Messung der gefühlten Sicherheit, d.h. wie sicher oder bedroht sich eine Person fühlt, ist bisher wenig erforscht. Deshalb soll ein Experiment oder ein Fragebogen entwickelt werden, der es ermöglicht, die empfundene Sicherheit des Benutzers in bestimmten Situationen oder im Umgang mit einem Produkt zu bewerten. Dazu sollen bereits entwickelte Bewertungsmethoden, sowie unterschiedliche Einflussfaktoren berücksichtigt werden.
Ihre Aufgaben:
- Entwickeln Sie ein Experiment, um die wahrgenommene Sicherheit zu messen
- Testen Sie Ihr Experiment an einem Produkt
- Analysieren Sie bestehende Experimente
- Entwerfen Sie einen Baukasten zur Erstellung angepasster Experimente
Ihr Profil:
- Bachelor- oder Masterstudium: Maschinenbau oder Sicherheitstechnik
- Stärke in der methodischen Entwicklung eines Experiments/Fragebogens und Spaß daran, dieses beispielhaft zu testen
- Interesse an der Verknüpfung von ingenieurmäßigen und psychologischen Themen